Kommentar zu dem Verleihen von Hunden: Ganz oder gar nicht

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Eine Firma aus Niedersachsen verleiht Hunde, statt sie zu verkaufen. Ein Kommentar von Peter Klebe.

Viele ältere Menschen sind allein, ein Hund kann ihr Leben verschönern. Trotzdem verursacht das Geschäftsmodell, Tiere auf Zeit zu verleihen, ungute Gefühle. Ein Hund ist ein Mitgeschöpf und keine Sache, die man verleiht und bei Nichtgefallen oder Unpässlichkeit mal eben zurückgibt. Er braucht Bezugspersonen und darf nicht ständig hin- und hergereicht werden.

Dort genau liegt das Problem. Die Firma „BlueBello“ legt zwar zu Recht Wert darauf, die Tiere langfristig und nicht nur für Tage oder Wochen zu vermieten. Das ist richtig und gut, kann aber garantiert nicht immer eingehalten werden. Die Gefahr, dass eines Tages andere, unseriöse Tierverleiher auf den Zug aufspringen und Hunde passend zum Anlass anbieten, ist groß. Der Mops als Sommerspaß, der Bernhardiner für kalte Wintertage? So weit darf es nicht kommen.

Unsere Tierheime quellen über und suchen Leute, die mit Hunden spazieren gehen. Vor allem aber ist man dort froh, die Vierbeiner in gute Hände vermitteln zu können. Mit aller Verantwortung. Ganz oder gar nicht.

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