HNA-Kommentar

Kommentar zur Wahl von Papst Franziskus: "Ein radikaler Neuanfang"

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Rom. Wer als nächster Papst ins Konklave geht, kommt ganz gewiss nicht als solcher wieder aus ihm heraus. Die Wahl Jorge Mario Bergoglios bestätigt diese Erfahrung. Ein Kommentar von HNA-Nachrichtenchef Tibor Pézsa.

Mehr noch als das: Mit seiner Wahl haben die Kardinäle den weitestmöglichen Abstand zu Benedikt XVI. und den während dessen Pontifikats zunehmend verfeindeten Gruppen im Vatikan gewählt.

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Franziskus – diese Namenswahl ist das erste wuchtige Statement des neuen Mannes im Vatikan. Sein Namenspate, der heilige Franz von Assisi, steht für äußerste Demut, radikale Solidarität mit den Armen und nicht zuletzt für einen leidenschaftlich gelebten Glauben. Anders als Joseph Ratzinger, dem Tradition und reine Lehre sehr hohe Preise wert waren, dürfte mit dem Jesuiten Bergoglio eine neue, im Wortsinn innigere Spiritualität am Heiligen Stuhl einziehen.

Mit dem ersten Franziskus an der Spitze der Weltkirche setzten die Kardinäle zugleich auch ein Zeichen für jene Weltgegenden, in denen der Glaube blüht. Für deutsche Katholiken vielleicht eine nötige, heilsame Erinnerung. tpa@hna.de

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