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Kommentar zum Weltuntergang: Handeln statt zittern

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Für Schwarzseher ist 2012 ein Spitzenjahr: Am 21. Dezember soll Schluss sein mit dieser Welt, sagen uralte Inschriften der Maya-Kultur angeblich voraus. Dass deren Astronomen das so nicht gemeint haben, macht nichts. Ein Kommentar von HNA-Redaktion Barbara Will.

Dass es den mysteriösen Unheilplaneten Nibiru nicht gibt und die Sonne im Dezember nicht in der Mitte der

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Milchstraße stehen wird, ist ebenfalls egal. Wenn die Gelegenheit für Endzeit-Esoterik so günstig ist, stören Fakten bloß. Flutwellen, Reaktorkatastrophen, schmelzende Polkappen und Umweltverschmutzung machen vielen Menschen Angst. Diese zu schüren und damit noch Geschäfte zu machen, ist verantwortungslos.

Wer sich um die Erde berechtigte Sorgen macht, sollte dazu beitragen, dass sie bestehen und lebenswert bleibt. Auf der Agenda stehen Umwelt- und Klimaschutz sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen, nicht die Apokalypse. Zur Aufmunterung können sich Endzeit-Anhänger ein T-Shirt oder einen Kaffeebecher mit Weltuntergangsmotiv gönnen. Anders als die Angst-Szenarien haben diese wenigstens einen kleinen praktischen Nutzen.

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