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Baustellen auf der A7: Wenn der Stau zum Alltag wird

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Von: Peter Klebe

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Stau A2 bei Hannover
© picture alliance / dpa

Quälende Staus und Zeitverlust: Auf der Autobahn 7, der wichtigsten Nord-Süd-Route Deutschlands, steigt die Zahl der Baustellen.

Dazu ein Kommentar von Nachrichtenredakteur Peter Klebe.

Wer in diesem Sommer auf der Autobahn 7 (und nicht nur dort) unterwegs ist, muss sich durch viele Baustellen quälen, Staus und damit einhergehend Zeitverlust einkalkulieren. Das ist ärgerlich, aber prinzipiell nicht zu ändern.

Sicher könnte die Koordination, welche Baustelle wann und wo eingerichtet wird, besser laufen. Mehrere Engpässe hintereinander auf wenigen Kilometern müssen nicht unbedingt sein.

Aber das Grundproblem ist ein anderes: Es sind einfach zu viele Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs und die Straßen sind zum Teil marode. Sie müssen stetig nachgebessert werden und das wird sich angesichts der hohen Belastung nicht mehr ändern. Man kann trefflich darüber streiten, ob ein Verbreitern der Pisten auf mehr Spuren sinnvoll ist oder noch mehr Verkehr anzieht. Aber die Autobahnen einfach in ihrem schlechten Zustand zu lassen, wie sie sind, ist keine Alternative, so lange Industrie und Privatpersonen so stark wie heute auf den Straßenverkehr setzen.

Die Strecken können durch Temporegelanlagen oder zeitweise Freigabe des Standstreifens entlastet werden. Aber das sind nur Tropfen auf den heißen Stein. Der Baustellenstau wird zum Alltag - freie Fahrt für freie Bürger war einmal.

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Fragen und Antworten zur A7: Die längste Autobahn wird breiter

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