Kommentar zum Werraplan der Länder: An einem Strang?

Die Bundesländer an Werra und Weser haben sich auf eine Reduzierung der Salzbelastung geeinigt. Ein Kommentar dazu von Wolfgang Riek.

Das Ziel, der Werra Süßwasserqualität wenigstens bis zum Jahr 2075 zurückzubringen, bleibt zunächst wie gehabt gut zwei Generationen von heute entfernt. Hessen hat den mit K+S ausgehandelten Vier-Phasen-Plan in seinen Gesprächen mit den anderen Flussanliegerländern nicht zurückgenommen. Daran änderte auch harsche Kritik weserabwärts nichts.

Dass die Unterlieger alles daransetzen, wenigstens ihre Weser schnellstmöglich in Richtung guter Gewässerzustand zu bekommen, ist die logische Konsequenz aus dem hessischen Alleingang.

Vielleicht gelingt es den politisch Verantwortlichen sogar, jetzt wieder stärker an einem Strang zu ziehen: Die Abdeckung der riesigen Salzgebirge an der Werra galt die ganzen Jahre am runden Tisch als nicht machbar. Nun soll sie doch umzusetzen sein, und das sogar schneller als bis 2060. Auch für andere Wege, das Abwasser aus dem Kalirevier deutlich rascher zu reduzieren, könnte Ähnliches gelten. Vorausgesetzt, politischer Druck bleibt. An Vorschlägen mangelt es nun wirklich nicht.

Lesen Sie auch: Länder einigen sich auf Salz-Reduzierung in Werra und Weser

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