Kommentar zum Mangel an Wohnraum in Städten: Endlich gegensteuern

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Der Wohnungsbau in Deutschland geht am Bedarf vorbei. In den Städten fehlt Wohnraum, kritisiert eine Studie. Ein Kommentar von HNA-Nachrichtenredakteur Ullrich Riedler.

Deutschland steht vor einer gravierenden Fehlentwicklung. Deren Auswirkungen werden jetzt zunehmend sichtbar. Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft stellt der Politik in Bund und Ländern dabei ein Armutszeugnis aus. Denn in den letzten Jahren wurde vor allem dort gebaut, wo es gar nicht dringlich war: auf dem Land. Dass seit Jahren ein massiver Trend nicht nur junger Leute in die Großstädte geht, hat man verschlafen. Und wenn in der City gebaut wurde, dann meist profitables Eigentum und Luxus-Immobilien.

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Studie: Wohnungsbau in Deutschland geht am Bedarf vorbei

Daher brauchen wir endlich wieder mehr Investitionen in Sozialwohnungen. Die Mietpreisbremse, erst heiß diskutiert, dann eingeführt, ist Augenwischerei. Dadurch bleibt der Mangel an bezahlbarem Wohnraum bestehen. Hinzu kommen müssen mehr Fantasie und die Durchforstung von Verordnungen. Denn ohne kühne Projekte wie Wohntürme und ohne neue Bebauungsformen abseits von Einzelinteressen und Bedenkenträgern wird das Problem nicht nachhaltig gelöst.

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