Kommentar zu Work&Travel-Steuern: Ein fairer Satz

Wolfgang Riek über Jobs für junge Europäer am anderen Ende der Welt: 

Die Welt ist klein geworden. Fast jeder kann fast überall hinkommen - um Not oder Krieg hinter sich zu lassen und zu überleben, um den Alltagstrott zu vergessen und Abenteuer zu erleben. Am Ende der Welt unterwegs zu sein und sich das Reisen mit Jobs nebenher finanzieren zu können, lockt viele junge Leute nach Australien oder Neuseeland.

Work and Travel bietet tolle Chancen für Globetrotter - und ist doch zugleich ein Wirtschaftsfaktor, mit dem die Volkswirtschaften downunder längst kalkulieren. Wenn schon ein Gutteil aller Landarbeiter in Australien Kurzzeit-Gastarbeiter aus Europa sind, ist es nur verständlich, dass die Regierung in Canberra diese Geschäfte etwas weniger an der Steuer vorbeilaufen lassen möchte als bisher. Ein Steuersatz von 15 Prozent auf den ersten Dollar ist fair und moderat, er dürfte die Faszination des fünften Kontinents kaum schmälern.

Das Steuerproblem kann also hinter Wichtigerem zurückstehen, das an Organisation und Absicherung vorher zu bedenken ist.

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Australien: Steuern auf Rucksack-Jobs

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