Kommentar zur Wulff-Trennung: Häme wäre falsch

Erst die Affäre um seinen Hauskredit, dann der Rücktritt als Bundespräsident und nun das Ehe-Aus. Christian Wulff steht wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Ein Kommentar von Jan Schlüter, stellvertretender Chefredakteur der HNA, über die Trennung der Wulffs.

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Es war still geworden um Bettina und Christian Wulff. Jetzt aber reden alle noch einmal über die Wulffs – in Büros und beim Mittagessen, in der Straßenbahn und im Sportverein. Weil sich die Wulffs trennen.

Oder besser gesagt: Weil sie sich nun auch offiziell trennen. Denn eine Überraschung ist das Auseinandergehen des prominenten Paares nun wirklich nicht. Spätestens seit der seltsamen Buchveröffentlichung von Bettina Wulff war damit früher oder später zu rechnen.

Das Beziehungsende können nur ganz wenige Verwandte und Freunde der Wulffs beurteilen. Wir anderen sind Außenstehende, die stets nur mediale Abbilder und auch Inszenierungen der beiden aufnehmen konnten. Auch wenn wir ahnen, dass die gehobene gesellschaftliche Stellung sowohl hohe Anziehungskraft besitzt als auch starken Druck auf alles Private ausübt. Häme etwa der Art, dass Bettina und Christian Wulff nur in guten, nicht aber in schlechten Zeiten klarkamen, ist nicht angebracht.

Christian Wulff ist nicht mehr Bundespräsident, und von seiner Frau lebt er jetzt getrennt. Nun sollte auch die öffentliche Neugier um alles Private ein Ende finden.

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