Bemühen aus der Politik

Kommentar zum abgesagten Bahnstreik: Endlich Schlichtung

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Zum neunten Mal hatte die Lokführergewerkschaft GDL zum Streik aufgerufen. Jetzt hat sie sich zur Schlichtung bereit erklärt. Dazu ein Kommentar von Wolfgang Riek. 

Zum neunten Mal aufs Streikgleis abgebogen und wieder - wie die Male zuvor - in der Sackgasse am Prellbock gelandet. Jetzt, zum Glück, hat die Lokführergewerkschaft GDL sich bereiterklärt, den Rückwärtsgang Richtung Schlichtung einzulegen.

Dass mit Matthias Platzeck (SPD) ein ehemaliger und mit Bodo Ramelow (Linke) sogar ein amtierende Ministerpräsidenten als Schlichter antreten, spricht für endlich ernstes Bemühen auch der Politik, den Endlos-Konflikt zwischen GDL und Deutscher Bahn beizulegen.

Sowohl der Bund als Eigentümer der DB wie auch deren Vorstandschef Rüdiger Grube hatten sich bislang auffällig zurückgehalten. Angesichts des drohenden Verkehrschaos´ auf Straße und Schiene über Pfingsten, war diese Position endgültig unhaltbar. Zumal viele Bahnpendler nebenher damit zu kämpfen haben, auch noch den Kita-Streik zu managen.

Der gordische Knoten des Tarifkonflikts, sagt GDL-Chef Claus Weselsky sei endlich durchschlagen. Vor der Schlichtung geht es nun um den zweiten, ebenso großen Knoten, sprich darum, den Pfingstverkehr noch in möglichst normale Bahnen zu bringen. 

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