Kommt „wulffen“ in den Duden?

Mannheim - Deutschland „wulfft“ und „guttenbergt“. Unfreiwillig stehen Politiker Pate für immer neue Verben. Aber haben diese Neuschöpfungen auch eine Chance, in den Duden aufgenommen zu werden?

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Das Wort „wulffen“ tauchte in der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff auf. Es steht unter anderem für das Vollquatschen eines Anrufbeantworters. „Guttenbergen“ steht für Abschreiben.

Ob die Neuschöpfungen Eingang in den Duden finden, muss sich allerdings noch zeigen. „Die wenigsten Begriffe schaffen es auf Dauer in den deutschen Sprachgebrauch“, sagte Leiter der Duden-Redaktion Werner Scholze-Stubenrecht.

Alle Worte des Jahres seit 1977

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Neu ist diese Art der Wortschöpfung allerdings nicht, so Scholze-Stubenrecht. „Schon früher wurde ein Tor "gemüllert", das war als Kompliment an den ehemaligen Bayern-Stürmer Gerd Müller zu verstehen. Heute sind die Neuschöpfungen allerdings eher weniger schmeichelhaft“.

dpa

Rubriklistenbild: © pa

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