Kommunalwahlen in Niedersachsen - Zustrom höher als im Jahr 2006

Hannover. Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. Bis zum späten Nachmittag gingen landesweit 44,3 Prozent aller Bürger zu den Urnen, teilte die Landeswahlleitung in Hannover mit.

Hier finden Sie am Sonntag ab 18 Uhr die (für das HNA-Gebiet relevanten) aktuellen Ergebnisse

Landkreis Göttingen

Landkreis Northeim

Bei den Kommunalwahlen 2006 hatte die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefstand erreicht. Sie lag damals zum selben Zeitpunkt erst bei 42,1 Prozent. Die landesweit höchste Wahlbeteiligung wurde um 16.30 Uhr mit 63,0 Prozent aus der Stadt Dassel im Kreis Northeim gemeldet. Auch im Emmerthal im Kreis Hameln-Pyrmont war die Beteiligung mit 61,5 Prozent überdurchschnittlich hoch. Am geringsten war das Interesse an der Wahl bisher in Osnabrück (34,0 Prozent) und Lingen (38,4 Prozent).

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Ergebnisse der Kommunalwahl 2006

Insgesamt sind rund 6,5 Millionen Bürger aufgerufen, über die Zusammensetzung der Stadt- und Gemeinderäte sowie der Kreistage zu entscheiden. Zudem werden in einigen Kommunen neue Bürgermeister und Landräte direkt gewählt.

Mit Spannung wird vor allem auf den Ausgang der Oberbürgermeister-Wahl in Wolfsburg geschaut: In der VW-Stadt tritt die frühere niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann für die CDU an. Nach den bisherigen Prognosen könnte die Union in Wolfsburg aber ihre Vormacht verlieren und die Wahl zugunsten des SPD-Bewerbers Klaus Mohrs ausgehen.

Aktualisiert um 18.46 Uhr

Die Entscheidungen bei den Direktwahlen fallen erstmals im ersten Wahldurchgang, es gibt keine Stichwahlen. Ingesamt werden 15 neue Landräte, fünf Oberbürgermeister und weitere 94 Bürgermeister in kleineren Gemeinden gewählt.

Das Votum der Wähler gilt knapp anderthalb Jahre vor der Landtagswahl 2013 als wichtiger Stimmungstest. Bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren hatte die CDU landesweit die Nase vorn. 41,3 Prozent stimmten für die Union, die SPD kam auf 36,6, Prozent, die Grünen auf 7,8, die FDP auf 6,7 und die Linke auf 0,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 51,7 Prozent. (dpa)

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