Niedersachsens Kommunen kaufen bereits Streusalz

+
Salz satt: Nach zwei harten Wintern mit Streusalz-Knappheit und glatten Straßen wappnen sich die Kommunen in Niedersachsen in diesem Jahr rechtzeitig. Das Foto zeigt Kraftfahrer Holger Kopietz in einer Lagerhalle der Region Hannover.

Hannover. Während die Spätsommersonne die Menschen ins Freie lockt, stellen sich die Bauhöfe in Städten und Gemeinden auf eisige Zeiten ein. Nach zwei harten Wintern mit Streusalz-Knappheit wappnen sich die Kommunen in Niedersachsen rechtzeitig für die kalte Jahreszeit.

Felgen warten auf die Montage von Winterreifen: Die Preise dafür sind deutlich angestiegen. Archivfoto: Papenheim

Viele Städte und Gemeinden haben nicht nur deutlich früher, sondern auch deutlich mehr Streusalz geordert als in den Vorjahren. Das bestätigt der Sprecher des Salzproduzenten Esco, Holger Bekemeier. „Das ist ein heftiger Effekt, den die letzten beiden Winter verursacht haben. Das Bestellverhalten unserer Kunden hat sich deutlich verändert.“ Esco ist nach eigenen Angaben Europas führender Salzlieferant mit 1300 Mitarbeitern und zehn Produktionsstandorten. Einer davon befindet sich in Grasleben bei Helmstedt.

Viele Kunden hätten ihre Lager für Streusalz erweitert. Auch Esco selbst erhöhte seine Lagerkapazität erneut um 100 000 Tonnen auf eine Million Tonnen. Bekemeier: „Das sind 40 000 Lkw-Ladungen.“

Mehr in der gedruckten Dienstagsausgabe

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.