Einwohnerzahl sorgt für Probleme

Kommunen wollen vor Gericht: Klagen gegen das Ergebnis des Zensus

Berlin. Dutzende Städte und Gemeinden wollen gegen die Ergebnisse der jüngsten Volkszählung vor Gericht ziehen. Sie haben laut neuer Statistik weniger Einwohner als gedacht - und damit weniger Geld in den Gemeindekassen.

Die Städte halten das Verfahren der Volksbefragung für fehlerhaft und damit rechtswidrig. In einigen Bundesländern laufen noch Einspruchsverfahren gegen die Bescheide. Andernorts sind die Klagen schon eingereicht. Allerdings werten manche kommunale Spitzenverbände die Erfolgsaussichten skeptisch.

Nach den Ende Mai veröffentlichten Zahlen der Volkszählung 2011 leben in Deutschland weitaus weniger Menschen als vermutet. Da sich viele finanzielle Zuwendungen nach der Einwohnerzahl richten, sind die Konsequenzen für Länder und Gemeinden erheblich. Laut Städte- und Gemeindebund Hessen sind vor allem Kommunen auf dem Land von Abweichungen betroffen. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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