Korruptionsskandal bei gemeinnütziger Stiftung

Goslar. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen die inzwischen entlassenen Geschäftsführer der gemeinnützigen Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Goslar wegen Korruptionsverdacht.

Über die Stiftung sollen private Handwerkerleistungen für rund 100.000 Euro abgerechnet worden sein, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Die "Goslarsche Zeitung" hatte berichtet, dass einer der beiden Geschäftsführer ein umfassendes Geständnis abgelegt hat.

Außer gegen die Ex-Geschäftsführer laufen Ermittlungen gegen einen weiteren Stiftungs-Mitarbeiter und sieben Handwerker, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Julia Meyer. Bei Durchsuchungen seien große Mengen Beweismaterial sichergestellt worden. Die Auswertung werde noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Der Stiftungsrat zeige sich bei der Aufklärung der Affäre sehr kooperativ. Die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung betreibt im Raum Braunschweig-Harz Projekte für benachteiligte Jugendliche. (dpa)

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