Krawalle in Südostspanien nach Tod eines Afrikaners

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Gruppen von Afrikanern zündeten Autos und Müllcontainer an und bewarfen Polizeibeamte mit Brandsätzen. Foto: Duenas

Almería (dpa) - Der gewaltsame Tod eines Afrikaners hat im Badeort Roquetas de Mar im Südosten Spaniens Krawalle ausgelöst. Etwa 200 Migranten randalierten in einem von Roma bewohnten Stadtteil, um dort für die Bluttat an einem Mann aus Guinea-Bissau Rache zu nehmen.

Wie der staatliche Rundfunk RNE am Samstag berichtete, war der 41-jährige Westafrikaner am Vortag im Streit erstochen worden.

Da die Polizei zunächst keinen Verdächtigen festnahm, zogen Gruppen von Afrikanern in das Roma-Viertel, in dem sie den Messerstecher vermuteten. Sie zündeten Autos und Müllcontainer an und bewarfen Polizeibeamte mit Brandsätzen.

Die Sicherheitskräfte mussten Verstärkung aus anderen Ortschaften anfordern. In der Nacht zum Samstag beruhigte sich die Lage. Die Polizei meldete zunächst keine Festnahmen. Nach dem Messerstecher wurde gefahndet.

Bericht in RNE

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