Konflikt

Krim-Krise: Obama will Treffen von G7-Staaten

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Barack Obama

Washington - US-Präsident Barack Obama hat ein Krisentreffen der sieben weltweit führenden Industriestaaten (G7) zum Konflikt um die Krim gefordert.

Nach Angaben des Weißen Hauses rief Barack Obama die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder am Dienstag auf, in der kommenden Woche am Rande des Atomsicherheitsgipfels im niederländischen Den Haag zusammenzukommen. Mit dem Treffen ohne Vertreter Moskaus würde der Westen ein weiteres Stück vom G-8-Format mit Russland abrücken.

Bei den Beratungen solle es um "die Situation in der Ukraine und die nächsten Entscheidungen der G-7" gehen, erklärte die Sprecherin von Obamas Nationalem Sicherheitsrat, Caitlin Hayden. Neben den USA gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan zu der Staatengruppe. Dem Weißen Haus zufolge sollen an dem Krisentreffen in Den Haag auch Vertreter der Europäischen Union teilnehmen.

Hayden erinnerte daran, dass die G-7-Staaten wegen Moskaus Vorgehen in der Krim-Krise bereits ihre Vorbereitungen für den G-8-Gipfel im südrussischen Sotschi ausgesetzt hätten. Das Hamburger Magazin "Der Spiegel" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, die westlichen Staaten planten anstelle des G-8-Gipfels im Juni ein Treffen im Kreis der G-7. Als alternativen Treffpunkt schlug die britische Regierung demnach London vor.

afp

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