K+S: Ärger um Versenkung auch in Hessen?

Kassel. Dem Kasseler K+S-Konzern droht angeblich nun auch in Hessen Ärger wegen der Versenkung von Kali-Salzabwasser.

Die Wirtschaftswoche meldet, das Verwaltungsgericht (VG) Kassel sehe sich nach einer Anklage gegen K+S-Manager in Thüringen wegen der Versenkung im Osten zu weiteren Ermittlungen von Amts wegen veranlasst.

Der Grund: Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Meiningen, die K+S die nachhaltige Verunreinigung von Trinkwasser anlasten, könnten auch fürs VG in Kassel interessant sein. Hier wird über die Zulässigkeit von Erlaubnissen des Regierungspräsidiums Kassel zur Kaliabwasser-Versenkung auf hessischer Seite verhandelt. Wenn Vorwürfe in Thüringen zuträfen, könne das „laut Gericht für das Genehmigungsverfahren in Hessen relevant sein“, schreibt die Wirtschaftswoche.

K+S wollte sich mit Verweis auf laufende Ermittlungen gestern nicht äußern. Gericht und Regierungspräsidium Kassel als Urheber der Versenkerlaubnis in Hessen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. (wrk/dpa)

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