K+S: Kaliwerk ohne Abwasser nicht machbar

Heringen. Der Kasseler K+S-Konzern hält das Eindampfen aller Abwässer aus dem Werk Werra, wie es der Thüringer Salzspezialist K-utec vorschlägt, nicht für realisierbar.

Nach der Tagung des runden Tisches in Heringen teilte K+S am Abend mit, eine Plausibilitätsprüfung habe gezeigt, dass die Technik zur Vermeidung aller Abwässer Investitionen von 1,6 Mrd. Euro und jährliche Betriebsdefizite in dreistelliger Millionenhöhe koste.

Der K-utec-Vorschlag habe gravierende Mängel, Umweltprobleme würden durch den hohen Energiebedarf der Eindampfung nur verlagert.

Die von K+S selbst bis 2015 zugesagte Abwasserreduktion auf sieben Mio. Kubikmeter jährlich sei zu 90 Prozent umgesetzt, hieß es weiter.

Vom runden Tisch selbst gab es keine Pressemitteilung. Das soll nach Informationen unserer Zeitung auch an fehlender Abstimmungseinigkeit des Gremiums liegen. (wrk)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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