Kurdenpolitiker Demirtas bricht Deutschlandreise ab

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Die HDP-Partei des kurdischen Politikers Selahattin Demirtas war bei der Parlamentswahl im Juni erstmals über die Zehn-Prozent-Hürde gekommen. Foto: Sedat Suna/Archiv

Berlin (dpa) - Der türkische Oppositionspolitiker der Kurdenpartei HDP, Selahattin Demirtas, hat seinen Deutschlandbesuch wegen eines Anschlags kurdischer PKK-Rebellen und schwerer Gefechte mit der Armee abgebrochen.

Er sei noch vor Beginn der offiziellen Termine zurück in die Heimat gereist, teilten die Grünen mit, die Demirtas eingeladen hatten. Demirtas hatte sich mit Grünen-Chef Cem Özdemir, Bundestagspräsident Norbert Lammert und SPD-Chef Sigmar Gabriel treffen wollen.

In der Südosttürkei waren zwei Armeefahrzeuge in eine Sprengfalle geraten, wie die türkische Nachrichtenagentur DHA am späten Sonntagabend berichtet hatte. Anschließend hatten sich Soldaten und PKK-Kämpfer schwere Gefechte geliefert, bei denen auch PKK-Kämpfer getötet worden seien. Die Armee startete demnach einen großangelegten Einsatz in der Region Daglica und flog auch Luftangriffe.

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