Einbecker Saatguthersteller

KWS Saat übertrifft eigene Erwartungen

Einbeck. Der Einbecker Saatguthersteller KWS Saat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 Umsatz und Ertrag deutlich gesteigert. Die Gruppe profitierte von den weltweit hohen Preise für Agrarrohstoffe.

Sie setzte 986,3 Millionen Euro um, 15,3 Prozent mehr als im vorherigen Geschäftsjahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 20,8 Prozent auf 140,9 Millionen Euro. Unterm Strich blieb dem nach eigenen Angaben viertgrößten Saatguthersteller der Welt ein Überschuss von 94,4 Millionen Euro, das sind knapp 30 Prozent mehr als vor Jahresfrist. KWS übertraf damit die eigenen, zweimal angehobenen Prognosen.

Den größten Teil des Umsatzes (58 Prozent) bringt Mais ein, zweitstärkste Sparte ist das das Zuckerrüben- und Kartoffelgeschäft (32 Prozent). Der Rest entfällt auf Getreide und sonstige Aktivitäten. Betrachtet man die Gewinnspannen, verdient KWS jedoch mit Zuckerrüben am besten: Von einem Euro Umsatz bleiben in dieser Sparte 25 Cent als Gewinn vor Zinsen und Steuern übrig. Den Aktionären soll eine Dividendenerhöhung um 22 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet KWS eine Umsatzsteigerung von bis zu zehn Prozent. Die KWS-Gruppe beschäftigt 3851 Mitarbeiter, davon rund 1100 am Stammsitz Einbeck. (wll)

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