Kommentar zum Vorschlag der Landes-Schülervertretung: Raus aus den Sackgassen!

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Die Landesschülervertretung will mit einer Sekundarschule längeres gemeinsames Lernen bis zur sechsten Klasse und darüber hinaus ermöglichen. Zudem soll der Schulabschluss länger wählbar bleiben. Ein Kommentar von unserem Volontär Konstantin Mennecke.

Der Vorstoß der Schülervertreter ist richtig - aber auch ausbaufähig. Richtig ist, dass die Hauptschule in unserer Gesellschaft schon lange nicht mehr nur die Bezeichnung für eine Schulform ist. Das Vorurteil der schulischen „Reste-rampe“ hält sich seit Jahren. Hier anzusetzen und die Schulform zu verändern, ist daher sinnvoll.

Aber es wäre irrsinnig zu glauben, dass allein mit dem Abschaffen von Hauptschulen das Problem gelöst wird - das ist auch den Beteiligten klar. Das Konzept, länger gemeinsam zu lernen, unabhängig von Eingruppierungen nach Leistungsstärke, kann funktionieren. Das haben Beispiele in anderen Ländern gezeigt.

Derzeit fehlt dem Konzept noch eine Konkretisierung. Immerhin haben es die Schüler aber geschafft, endlich Bewegung in den Gipfel zu bringen. Jetzt sind weitere Vorschläge gefragt.

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