Land startet Aussteigerhilfe für Islamisten

HANNOVER. Im Kampf gegen die Radikalisierung junger Muslime startet Niedersachsen ein Aussteigerprogramm sowie ein Hinweistelefon. Außerdem soll der Gefahr des Islamismus mit einem Präventionsprogramm und einer Früherkennung entgegengewirkt werden, sagte Innenminister Uwe Schünemann (CDU) gestern. Das Konzept von Innenministerium und Verfassungsschutz geht auf eine Initiative des muslimischen Landesverbandes zurück, der mit der staatlich türkischen Moscheegemeinschaft Ditib an dem Programm mitwirkt.

Die Zahl der Islamisten in Niedersachsen schätzt der Verfassungsschutz auf 3300. Insgesamt leben in Niedersachsen nach Angaben des Landesverbandes rund 230 000 Muslime, und es gibt 170 Moscheen. (lni)

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