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Umfrage zur nächsten Landtagswahl 2022: CDU baut Vorsprung aus – SPD und FDP verlieren

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Von: Florian Dörr

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Die Landtagswahl 2022 in Schleswig-Holstein rückt näher. In der „Sonntagsfrage“ schneidet die CDU gut an. Die Grünen verlieren Prozentpunkte.

Hamburg/Kiel – Am 8. Mai 2022 wird in Schleswig-Holstein wieder ein neuer Landtag gewählt. Und gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat die CDU ihren Vorsprung laut einer Umfrage weiter ausgebaut. Die Partei kommt in der „Sonntagsfrage“ jetzt auf 36 Prozent, wie eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) ergab.

Damit geht es für die Union weiter bergauf: Gegenüber der Umfrage vom 10. März bedeuten die 36 Prozent ein Plus von drei Punkten. Die SPD erzielt demnach unverändert 20 Prozent, die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und erreichen jetzt 18 Prozent. Die FDP liegt der Umfrage zufolge bei acht Prozent, die AfD kommt auf sechs und der SSW (Südschleswigsche Wählerverband) auf vier Prozent.

Landtagswahl 2022 in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün wäre möglich, Jamaika aber beliebter

CDU36 Prozent (+3)
SPD20 Prozent (0)
Grüne18 Prozent (-2)
FDP8 Prozent (-1)
AfD6 Prozent (0)
SSW4 Prozent (0)
Andere8 Prozent (0)

Damit könnte die CDU nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein allein mit den Grünen und ohne die Liberalen regieren. Ein solches grün-schwarzes Bündnis hat der „Sonntagsfrage“ zufolge die Zustimmung von 37 Prozent der Wahlberechtigten. Noch mehr Zustimmung findet ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Dieses Bündnis bewerten 40 Prozent der Befragten als sehr gut beziehungsweise gut.

„Sonntagsfrage“: Mehrheit vor Landtagswahl 2022 mit Ministerpräsident Günther zufrieden

Der Zuspruch für eine unionsgeführte Landesregierung stützt sich auch auf die Popularität von Ministerpräsident Daniel Günther: Nach wie vor sind 74 Prozent der Wahlberechtigten mit seiner Arbeit zufrieden.

Am 8. Mai 2022 wird der Landtag in Schleswig-Holstein neu gewählt.
Am 8. Mai 2022 wird der Landtag in Schleswig-Holstein neu gewählt. © Petra Nowack/imago

Auch im direkten Vergleich mit seinen Herausforderern für das Amt des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein liegt Günther weiter vorn. Bei einer Direktwahl würden sich 62 Prozent für ihn entscheiden. Monika Heinold (Grüne) würde den Ergebnissen zufolge elf Prozent der Stimmen erhalten, SPD-Spitzenkandidat Thomas Losse-Müller sechs Prozent. (fd/dpa)

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