Dem Landkreis Northeim sind nur zwei Mandate sicher

Northeim. Im künftigen Landtag wird der Landkreis Northeim voraussichtlich mit weniger Stimmen vertreten sein als bisher. Dass wieder fünf Abgeordnete den Sprung nach Hannover schaffen, ist eher unwahrscheinlich.

Sicher ist der Einzug zunächst nur für die Gewinner der beiden Direktmandate in den Wahlkreisen 18 (Northeim) und 19 (Einbeck). Die größten Chancen haben dabei die Kandidaten der beiden großen Parteien CDU und SPD. Im Wahlkreis Northeim heißt dieses Duell Christdemokrat Malte Schober gegen Sozialdemokratin Frauke Heiligenstadt, im Wahlkreis Einbeck Joachim Stünkel (CDU) gegen Uwe Schwarz (SPD).

Die beiden SPD-Kandidaten sind mit den Listenplätzen 17 und 24 so gut platziert, dass ihr Landtagseinzug als sicher gelten kann. Geringere Chancen darauf, über die Landesliste in den Landtag zu kommen, hat Jochim Stünkel. Er steht bei der CDU auf Platz 35. Malte Schober ist auf Platz 68 aussichtslos platziert. Die übrigen Kandidaten haben nur theoretische Chancen auf ein Direktmandat. Sie können nur über die Landeslisten ins Landesparlament kommen.

Mit Listenplatz 6 ist dafür Christian Grascha (Einbeck) aussichtsreich bei der FDP platziert. Voraussetzung ist allerdings, dass die Liberalen den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. 2008 hatte die FDP landesweit 8,2 Prozent der Stimmen erreicht und 13 Abgeordnete in den Landtag schicken können.

Auch für den Wiedereinzug von Marianne König (Linke, Northeim) ist das Überwinden der fünf Prozent durch ihre Partei die eigentliche Hürde. Sie steht auf Listenplatz 5.

Die Direktkandidaten von Grünen, Piraten und Freien Wählern im Landkreis Northeim können sich kaum Hoffnung auf ein Landtagsmandat machen. Sie sind so schlecht oder gar nicht auf den Landesliste platziert, als dass sie zum Zuge kämen. Auch gilt der Landtagseinzug von Freien Wählern und Piraten generell als unwahrscheinlich. (ows)

Mehr zum Thema am Freitag der Northeimer und der Sollinger HNA.

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