Lengede gedenkt Bergarbeitern 50 Jahre nach Grubenunglück

Lengede. Mit einer Gedenkfeier und einem ökumenischen Gottesdienst wird am Donnerstag ein halbes Jahrhundert nach dem Grubenunglück von Lengede an die Opfer erinnert. Am Abend des 24. Oktober 1963 überflutete ein Klärteich die Eisenerzgrube „Mathilde“ und verschüttete 129 Bergleute.

29 Kumpel kamen bei dem Unglück ums Leben. Als „Wunder von Lengede“ ging der Fall in die Geschichte ein, weil zwei Wochen nach dem Unglück elf totgeglaubte Männer gerettet wurden. Zu der Feier werden mehrere Hundert Gäste erwartet, darunter Überlebende des Unglücks, Angehörige der Opfer und Rettungskräfte von damals.

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