Bartsch: Lafontaine soll sich entscheiden

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Dietmar Bartsch will eine Entscheidung von Lafontaine

Berlin - Die Personaldebatte in der Linken geht trotz aller Stillhalte-Appelle der Parteiführung weiter. Fraktionsvize Dietmar Bartsch will eine Entscheidung.

Bartsch forderte den früheren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine am Dienstag im Südwestrundfunk zu einer möglichst schnellen Entscheidung über eine erneute Kandidatur für den Chefposten auf. Ob er seine eigene Kandidatur zurückziehen würde, wenn Lafontaine seinen Hut in den Ring werfen sollte, wollte Bartsch nicht sagen. Diese Frage stelle sich im Moment nicht.

Lafontaine gilt als Gründungsvater der 2007 aus ostdeutscher Linkspartei/PDS und westdeutscher WASG hervorgegangenen gesamtdeutschen Linken. Im Mai 2010 hatte sich der 68-Jährige wegen eines Krebsleidens vom Parteivorsitz zurückgezogen und ist seitdem nur noch saarländischer Fraktionschef.

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Der geschäftsführende Bundesvorstand und die Landesvorsitzenden der Linken hatten sich am Montagabend dafür ausgesprochen, die Führungsdebatte bis zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai auszusetzen. Erst nach der Wahl sollten sich die Kandidaten für die künftige Doppelspitze auf Regionalkonferenzen vorstellen. Neben Bartsch hat bisher nur die jetzige Vorsitzende Gesine Lötzsch ihre Kandidatur angekündigt. Parteichef Klaus Ernst hat sich noch nicht erklärt.

dpa

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