Linke-Streit

Wagenknecht schlägt neue Doppelspitze vor

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Sahra Wagenknecht schlägt eine neue Doppelspitze vor.

Berlin - Im Streit um die Führung der Linken schlägt Sahra Wagenknecht einen Kompromiss vor: Sie macht sich für eine Doppelspitze aus Vizechefin Katja Kipping und dem baden-württembergischen Landesvorsitzenden Bernd Riexinger stark.

„Das wäre ein Integrationsangebot für die gesamte Partei“, sagte sie am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. „In einer solchen Führung möchte ich gern als stellvertretende Vorsitzende mitarbeiten.“

Erstmals seit dem Verzicht ihres Lebensgefährten Oskar Lafontaine auf ein Comeback als Parteivorsitzender positioniert sich Wagenknecht damit klar im parteiinternen Machtkampf. Sie selbst war von vielen prominenten Linken als Parteichefin vorgeschlagen worden und hatte eine Kandidatur bisher nicht ausgeschlossen.

Wie sie sich verhalten wird, falls eine Doppelspitze Kipping/Riexinger nicht zustande kommt, sagte Wagenknecht nicht. Die stellvertretende Parteivorsitzende Kipping will eigentlich zusammen mit der nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Katharina Schwabedissen eine weibliche Doppelspitze bilden. Riexinger hatte erst am Mittwoch seine Kandidatur erklärt.

dpa

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