Luchs „M1“ ist im Nationalpark Harz wieder auf Sendung

Braunlage. Luchs „M1“ ist wieder auf Sendung: Im Nationalpark Harz gelang es den Luchs-Experten, das Tier einzufangen und mit einem Halsband mit neuem GPS-Sender auszustatten.

Vor vier Jahren war die Raubkatze erstmals mit einem solchen Sender ausgerüstet worden, der aber 2009 verstummte.

Die Kontrolle der Luchse über GPS soll dazu dienen, das Wanderungsverhalten der Tiere zu erforschen. Bisher haben in den vergangenen Jahren außer „M1“ sechs weitere freilebende Luchse im Harz Senderhalsbänder bekommen. Bei drei von ihnen ist der Sender noch aktiv, sagte der Leiter des Harzer Luchs-Projekts, Ole Anders, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

„M1“ wurde in einer sogenannten Lebendfalle in einem Waldstück bei Braunlage gefangen. Die Experten hatten den Luchs in diesen Käfig mit den Resten eines Rotwildkalbes gelockt, das die Raubkatze gerissen hatte.

„M1“ sei der bisher wanderfreudigste Luchs, den er kenne, sagte Luchsexperte Ole Anders. Sein Wanderungsgebiet habe eine Gesamtgröße von rund 1500 Quadratkilometern.

Das neue Halsband sendet nicht wie die herkömmlichen Geräte zweimal am Tag ein Signal, mit dem der Aufenthaltsort bestimmt werden kann. Es zeichnet auch alle fünf Minuten auf, ob der Luchs sich in Ruhe oder in Bewegung befindet. Nach 13 Monaten fällt das Halsband dann von alleine ab. Es kann aber weiterhin geortet werden.

Im Herbst 2000 war das Harzer Luchsprojekt mit ersten Auswilderungen gestartet worden. Seither wurden Dutzende Tiere in freier Wildbahn geboren. (dpa)

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