Sorge um Erscheinungsbild der Partei

Lucke verlangt Disziplin von internen Kritikern

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AfD-Chef Bernd Lucke.

München – Im internen Machtkampf in der AfD hat Parteichef Bernd Lucke mehr Disziplin von Kritikern aus den eigenen Reihen verlangt.

 „Für eine erfolgreiche Arbeit müssen wir Disziplin wahren“, schreibt er in einer Rundmail von Dienstagabend, die dem Münchner Merkur vorliegt. „Leider sind in letzter Zeit AfD-interne Meinungsverschiedenheiten gezielt der Presse zugespielt worden. Dies schadet dem Erscheinungsbild der Partei allgemein.“ Vor allem schade es den Wahlkämpfern vor der Hamburger Bürgerschaftswahl.

Lucke kündigte an, er werde „auf die persönlichen Angriffe, denen ich ausgesetzt bin, nicht öffentlich reagieren. Parteiintern jedoch möchte ich den sachlich teilweise falschen oder verzerrten Darstellungen entgegentreten.“ Deshalb habe er zu einer nichtöffentlichen „Kreisvorsitzendenkonferenz“ am 18. Januar nach Frankfurt eingeladen. Willkommen seien „alle Landes-, Bezirks- und Kreisvorsitzenden oder maximal ein Vertreter“. Lucke schreibt, obwohl es sich nicht um eine Veranstaltung des Bundesvorstands handele, habe er den Bundesvorstand vorab informiert „und erst eingeladen, nachdem mir der Bundesvorstand mit deutlicher Mehrheit seine Unterstützung für die Kreisvorsitzendenkonferenz ausgesprochen hat“. Erneut kündigte Lucke für den Bundesparteitag in Bremen eine persönliche Erklärung „zu den öffentlichen Angriffen und dem Streit um die künftige Führungsstruktur“ an.

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