Lüneburger Fahnder spüren Räuber in Hollywood auf

Lüneburg. In Hollywood haben Zielfahnder aus Lüneburg nach langer Suche einen Mann aufgespürt, der wegen schweren Raubes gesucht worden ist. Der 29-jährige Iraker hatte sich mit seiner Familie nach Kalifornien abgesetzt und lebte dort unter falschem Namen in der Filmmetropole.

Der Mann wurde festgenommen und am Flughafen der US-Stadt den Beamten aus Lüneburg übergeben. Jetzt sitzt er Haft.

„Wir haben eng mit dem Sheriff in Hollywood zusammengearbeitet“, sagte ein Sprecher der zuständigen Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg am Montag. „Die Festnahme für die Auslieferung wurde dann von US-Marshalls der amerikanischen Justizbehörden vorgenommen.“

In Deutschland war der Mann in Abwesenheit bereits wegen eines Überfalls auf eine Tankstelle in Zeven (Landkreis Rotenburg) zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, teilte der Polizeisprecher mit. Dabei soll der mit mehreren Komplizen einige tausend Euro erbeutet haben. Nun drohe dem 29-Jährigen eine zusätzliche Verurteilung wegen einer weiteren Raubstraftat in Bergen (Landkreis Celle). Bereits seit 2005 war gegen den Mann ermittelt worden, vier Jahre später nahmen die Zielfahnder ihre Arbeit auf. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.