Außenminister zu Besuch in Jordanien 

Mit „Tornados“ und 300 Mann: So will Maas den Anti-IS-Kampf weiterführen

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Außenminister Maas in Jordanien.

Außenminister Heiko Maas hat den Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Nahen Osten als wichtigen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands bezeichnet.

Al-Asrak -  „Durch das, was Sie hier tun, tragen Sie unmittelbar auch zu der Sicherheit innerhalb der Bundesrepublik Deutschland bei“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag vor deutschen Soldaten auf der Luftwaffenbasis Al-Asrak in Jordanien.

Von dort aus beteiligt sich die Bundeswehr mit rund 300 Soldaten, vier „Tornado“-Aufklärungsflugzeugen und einem Tankflugzeug an der Bekämpfung des IS in Syrien und im Irak. Der Einsatz finde an einem Ort statt, „der zu den gefährlichsten Orten der Welt gehört“, sagte Maas.

Erster Besuch von Soldaten im Ausland für Maas

Er verteidigte die Verlegung der deutschen Anti-IS-Truppe vom türkischen Incirlik nach Jordanien im vergangenen Jahr. Sie war wegen eines Besuchsverbots für Bundestagsabgeordnete bei den deutschen Soldaten in Incirlik veranlasst worden. „Es ist nicht nur richtig, sondern auch notwendig, dass diejenigen, die letztlich die politische Verantwortung dafür haben, sich auch anschauen können, wie das hier umgesetzt ist“, sagte Maas mit Blick auf die deutschen Abgeordneten.

Die Mission war erst kürzlich vom Bundestag verlängert worden. Für Maas war es im neuen Amt als Außenminister der erste Besuch bei deutschen Soldaten im Rahmen eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr.

Heiko Maas (SPD), Bundesaußenminister, spricht mit Tornado-Piloten des Deutschen Einsatzkontingents.

dpa

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