Machtkampf der Spitzenleute hat AfD nicht geschadet

+
Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke. Die Anfang 2013 gegründete Partei hat derzeit knapp über 21.000 Mitglieder. Foto: Maurizio Gambarini

Berlin (dpa) - Der Machtkampf ihrer Parteispitze hat der AfD weniger geschadet als einige führende Mitglieder erwartet hatten. Seit Monatsbeginn stieg die Zahl der Parteimitglieder um rund ein Prozent auf 21 060.

Damit lag das Plus ungefähr auf dem Niveau der vergangenen Monate. Der turbulente AfD-Parteitag in Bremen sorgte allerdings für mehr Fluktuation als gewöhnlich in der Mitgliederstatistik. "Wir haben nach dem Parteitag viermal mehr Austritte und Eintritte als sonst verzeichnet", sagte ein Sprecher der Partei der Deutschen Presse-Agentur.

Die Alternative für Deutschland (AfD) war im Frühjahr 2013 als bürgerliche Protestpartei gegründet worden. Auf ihrem Bremer Parteitag hatte die Partei Anfang Februar eine neue Satzung verabschiedet. Sie sieht vor, dass die AfD ab Jahresende nur noch einen Vorsitzenden hat. Bernd Lucke, der für die Satzungsänderung geworben hatte, gilt als gesetzt für diesen Posten.

Laut Mitgliederstatistik waren etwa ein Viertel der AfD-ler vorher nie Mitglieder einer anderen Partei. Knapp neun Prozent der AfD-Mitglieder gehörten früher zur CDU. Jeweils etwa vier Prozent der AfD-ler sind ehemalige Mitglieder von SPD und FDP.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.