„Liebe Angela Merkel ...“

Erstklässlerin schreibt Brief an Bundeskanzlerin - und trifft wunden Punkt

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Diesen Brief schrieb ein siebenjähriges Mädchen an Bundeskanzlerin Merkel.

Ein siebenjähriges Mädchen aus Düsseldorf hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Brief geschrieben und eine politische Debatte ausgelöst. Denn mit ihrer Nachricht hat sie einen wunden Punkt getroffen.

Düsseldorf - Damit hatte Angela Merkel bestimmt nicht gerechnet. Zwar kann die Bundeskanzlerin mit Kindern besonders gut umgehen - vergangenen Herbst gab sie sogar eine Kinderpressekonferenz in Berlin. Doch der Brief eines siebenjährigen Mädchens aus Düsseldorf muss sie bestimmt überrascht haben.

Wie das Kölner Portal Express.de berichtet, entschied sich die Erstklässlerin vor einigen Tagen, der Bundeskanzlerin ihre Sorgen in einem offenen Brief zu erzählen. Worum es dabei ging? Um nichts anderes als Funklöcher auf Autobahnen Deutschlands

„Liebe Angela Merkel ...“

Ohne zu zögern schnappte sich das Mädchen einen blauen Filzstift und rosafarbenes Briefpapier und schrieb diesen Text: „Liebe Angela Merkel, es gibt auf manchen Autobahnen kein Internet. Dafür sollst Du sorgen, dass es das wieder gibt.“

Die Mutter der Kleinen fotografierte den Brief ab und postete ihn - gerichtet an Regierungssprecher Steffen Seibert - auf Twitter (mittlerweile ist der Post leider nicht mehr zu sehen). 

Und die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: 

Fraglich ist, ob die Antwort kinderfreundlich ist. Fakt ist aber: Mit ihrem Brief hat die junge Düsseldorferin eine Debatte ausgelöst. Und einen wunden Punkt getroffen. 

Weiße Flecken im Deutschen Netz

Das Problem der sogenannten „weißen Flecken“ im deutschen Mobilfunknetz ist nämlich real. Einem Bericht von welt.de zufolge sollen selbst Kambodscha und Kasachstan ein besseres LTE-Netz als Deutschland haben.

Vor einigen Wochen hatte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Funklöchern den Kampf angesagt und Lösungen angekündigt.  Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er, er fühle sich „in der Pflicht dafür zu sorgen, dass die Bürger nicht im Funkloch stecken bleiben.“ Darüber hinaus sei der Zustand des deutschen Mobilfunknetzes „für eine Wirtschaftsnation untragbar.“ Scheuer kündigte als Lösung die Einführung einer App an, mit der die Bürger Funklöcher melden können.

Einige User in den sozialen Netzwerken zeigten sich aber skeptisch, was die Nützlichkeit einer solchen App angeht:

Abgesehen von den Funklöchern: So geht Kinderpolitik heute!

fm

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