Kommentar zu Hoeneß' Verzicht auf Amt und Revision: Der Manager seines Lebens

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Martina Wewetzer

Uli Hoeneß akzeptiert seine Haftstrafe und tritt von seinen Ämtern beim FC Bayern zurück. Ein Kommentar von HNA-Nachrichtenredakteurin Martina Wewetzer.

Uli Hoeneß verzichtet auf eine Revision in seinem Steuerprozess und akzeptiert die Haftstrafe. Er tritt als Präsident des Aufsichtsratschef des FC Bayern zurück und rettet letztlich damit das, was noch zu retten ist – die bedingungslose Treue seiner Fans. Er will als jener großer Macher des FC Bayern in Erinnerung bleiben, der mit Anstand und Haltung seine persönliche Verantwortung übernimmt.

Seine Strafe ist alternativlos. Deshalb will er unbedingt den Abstieg auf die niedrige Stufe jener vermeiden, die sich mit Geld und Revisionen vor Strafen zu drücken versuchen.

Mit dieser Entscheidung hat Hoeneß das Heft wieder in die Hand genommen. Er entscheidet, wann Schluss ist und dass es kein Gezerre vor Gericht gibt. Er managt sein Leben wieder selbst. Dies ist typisch für ihn und die Grundlage für eine Wiederauferstehung des alten Uli Hoeneß – wenn erst einmal alles überstanden ist.

E-Mail an die Autorin: mwe@hna.de

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