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Manch ein sportlicher Jungmillionär fällt in Coronazeiten durch Extravaganzen unangenehm auf

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Von: Axel Welch

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Axel Welch (awe)
Axel Welch, Leiter Leserdialog © Andreas Fischer

Regelmäßig setzt sich Axel Welch, Leiter Leserdialog der HNA, mit einem Thema der Woche auseinander. Diesmal geht es um das Verhalten von einigen Sportstars, die während Corona ihr eigenes Ding machen.

Was erlauben Strunz? Die legendäre Wutrede von Giovanni Trapattoni, einstiger Trainer des FC Bayern München, der 1998 nach einer Niederlage mit seinem lustlos agierenden Team abgerechnet hat, gehört zum Einmaleins des Fußballwissens. Sein Kicker Thomas Strunz wurde über Nacht zum Sinnbild eines verwöhnten Fußballers.

Dieser Tage rücken die mitunter extravaganten Allüren von sportlichen Jungmillionären wieder verstärkt in den Fokus. Corona, so kann das Verhalten manch eines Profis bewertet werden, betrifft andere. Dafür steht auch die Tennisikone Novak Djokovic. Der Serbe, nicht nur als hervorragender Sportler bekannt, sondern auch als Impfkritiker, macht sein Ding. Er hängt derzeit in einem Quarantänehotel in Melbourne fest und hofft noch immer auf grünes Licht für den Start bei den Australian Open. Wie dieser Einreise-Krimi auch ausgeht: Die Entfremdung der Sportbegeisterten von entrückten Idolen wird wieder ein Stück weitergehen. leserdialog@hna.de

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