Offenbar psychisch gestört

SEK-Einsatz: Mann drang mit Axt und Messer in Marburger Amtsgericht ein

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Das SEK war am Dienstagvormittag am Marburger Amtsgericht im Einsatz.

Marburg. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat einen Mann überwältigt, der mit Axt und Messer bewaffnet in das Marburger Amtsgericht eingedrungen ist. Der offenbar psychisch gestörte Mann sei gegen 11.45 Uhr in das Gebäude gestürmt, dort aber an der Sicherheitsschleuse gescheitert.

Wie die Oberhessische Presse berichtet, schlug der Mann auf das Pförnterhäuschen ein. Das Sicherheitsglas hielt stand, so konnte der Pförnter einen Großalarm auslösen. 30 Polizisten, Justizangestellte und fünf vollbesetzte Einsatzwagen des Spezialeinsatzkommandos (SEK) aus Gießen rückten aus, darunter ein für solche Situationen speziell geschultes Team.

Zuletzt aktualisiert um 16 Uhr

Nach zwei Stunden konnte das SEK den Mann in der Sicherheitsschleuse fesetzsetzen. Ein Team von drei Unterhändlern hatte auf den offenbar psychisch labilen Mann eingeredet. Nach zweieinhalb Stunden öffnete er unbewaffnet die Eingangstür, wurde vom SEK umzingelt und überwältigt, schreibt die Oberhessische Presse.

Während des Einsatzes wurde das Amtsgericht evakuiert, über die Hintergründe der Tat gab es zunächst keine Angaben. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, sagte eine Polizeisprecher am Dienstag. Der Angreifer sitzt nun in Untersuchungshaft. (sal/dpa).

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