Bayerns Finanzminister

Söder: Obergrenze für Flüchtlinge hätte "Signalwirkung"

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Bayerns Finanzminister Markus Söder.

München - Bayerns Finanzminister Markus Söder pocht weiter auf eine Obergrenze bei der Flüchtlingsaufnahme. Das sei nicht nur eine statische Größe, sagte der CSU-Politiker der Münchner Zeitung „tz“.

„Es hätte vor allem eine Signalwirkung.“ Die unbegrenzte und unkontrollierte Zuwanderung im September habe eine Sogwirkung entfacht. „Schleuser und Schlepper haben das bewusst verstärkt“, sagte Söder. „Allein, dass Schweden öffentlich gemacht hat, dass seine Aufnahmekapazitäten erschöpft seien, hat zum Rückgang des Zuzugs nach Schweden geführt.“

Anders als die CSU lehnt die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel die Festlegung einer deutschen Aufnahmegrenze ab. Sie will europäische Aufnahmekontingente durchsetzen und den Flüchtlingszustrom auf diese Weise drosseln.

Zudem hakt es nach Söders Worten bei der geplanten Beschleunigung der Verfahren für bestimmte Flüchtlingsgruppen und der teilweisen Einschränkung des Familiennachzugs: „Die SPD blockiert die dringend notwendige Umsetzung des Asylgesetzes.“

Berlin macht es der Münchner Kulturszene aus Sicht von Söder schwer. „München ist eine super Stadt. Es stimmt mich aber besorgt, dass wir viele Kreative an Berlin verlieren“, sagte Söder. „Film, Fernsehen, Popart und Popmusik wandern nach Berlin.“ Er hoffe, im Zuge der Entscheidung über einen neuen Konzertsaal in der Landeshauptstadt ein Kunst- und Musikviertel etablieren zu können. „In München könnte man noch viel mehr machen“, sagte Söder - ohne konkreter zu werden. München ist nach Hamburg und der Bundeshauptstadt Berlin die drittgrößte Stadt Deutschlands.

Das ganze Interview mit der tz finden Sie hier.

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