Massenkarambolage auf A5: 35 Verletzte

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Bei Massenkarambolagen und einem Einzelunfall auf der Autobahn 5 im Bereich Homberg/Ohm sind am Sonntag 35 Menschen verletzt worden.

Homberg/Gießen. Bei Massenkarambolagen und einem Einzelunfall auf der Autobahn 5 im Bereich Homberg/Ohm sind am Sonntag 35 Menschen verletzt worden, 11 davon schwer. An drei Stellen seien insgesamt mehr als 30 Fahrzeuge in Unfälle verwickelt worden.

aktualisiert um 19.30 Uhr

Zwei der Schwerverletzten habe es besonders schlimm erwischt: ein Feuerwehrmann und ein Baby. Die Autobahn war in Richtung Kassel zunächst gesperrt. „Wir haben noch reichlich Trümmer auf der Straße liegen“, sagte ein Sprecher. An dem Hauptunfallort habe es 22 Verletzte in über 20 Fahrzeugen gegeben. An einer mehrere Kilometer entfernten Stelle habe es in Höhe der Tank- und Raststätte Reinhardshain bei einer Kollision von mehreren Fahrzeugen noch zehn weitere Verletzte gegeben. Auf dem Weg zu dem größten Massen-Unfall verunglückte auch ein Feuerwehrauto. Drei Feuerwehrleute wurden verletzt, ein Kamerad erlitt schwerste Verletzungen.

Auslöser der Unfallserie auf der Autobahn könnte gegen 14.30 Uhr ein Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen kurz vor der Anschlussstelle Homberg/Ohm gewesen sein. Die Fahrer hatten auf dem Seitenstreifen gestoppt. Die genaue Ursache müsse aber noch ermittelt werden. Das Baby wurde nahe Reinhardshain reanimiert. Der Säugling wurde dann von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. (dpa)

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