Faltbare Pappbehälter

Mehr Toiletten beim Castor

Lüneburg. Außer Versorgungsproblemen gab es im vergangenen Jahr bei der Polizei während des Castor-Transortes wegen der vielfach blockierten Strecken auch Schwierigkeiten wegen fehlender Toiletten. So sollen Polizistinnen bei der Verrichtung ihrer Notdurft in den Wäldern Lüchow-Dannenbergs von johlenden Demonstranten mit Handykameras gefilmt worden sein.

Polizistinnen gefilmt

In diesem Jahr werden deshalb unter anderem Wurfzelte und faltbare Papp-Toiletten eingesetzt, sogenannte Shit Boxes. „Wir haben davon einige beschafft“, bestätigte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Die Zelte mit den Kartons seien aber nur eine allererste Notlösung, bis Toilettenwagen oder Dixi-Klos am jeweiligen Einsatzort eintreffen würden.

„Außerdem haben wir die eingesetzten Beamtinnen diesmal flächendeckend mit Urinalen ausgerüstet“, ergänzte die Sprecherin der für die Einsatzleitung zuständigen Polizeidirektion Lüneburg. Die kleinen Plastik-Toiletten für unterwegs bestünden aus einem Trichter mit einem kleinen Tank darunter.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte mehr Toiletten gefordert, die beheizt und beleuchtet sein sollten. (lni)

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