Saudischer Einsatz?

Mehr als 100 Zivilisten bei Luftangriffen im Jemen getötet

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Jemenitische Bürger protestieren gegen die anhaltenden Saudi-arabischen Militäroperationen. Der jüngste Luftangriff, bei dem 41 Zivilisten starben, soll ebenfalls von Saudi-Arabien durchgeführt worden sein.

Sanaa - Immer wieder wird eine saudisch geführte Militärkoalition beschuldigt, bei Angriffen im Bürgerkriegsland Jemen Zivilisten zu töten. Nun berichten Behörden erneut von vielen zivilen Opfern.

Bei Luftangriffen nordwestlich von Jemens Hauptstadt Sanaa sind örtlichen Behördenangaben zufolge mehr als 102 Zivilisten getötet worden. Mehr als 44 Menschen seien bei der Bombardierung eines Marktes in der Provinz Hadscha verletzt worden, viele darunter schwer, sagte der Leiter der örtlichen Gesundheitsbehörde Ayman Madkur. Nähere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Es wird angenommen, dass der Luftangriff von der saudisch geführten Militärkoalition geflogen wurde, weil ansonsten niemand im Jemen bombardiert. Auch das von den Huthi-Rebellen kontrollierte Gesundheitsministerium berichtete von dem Angriff.

Das Militärbündnis unter Führung Saudi-Arabiens fliegt seit einem Jahr Angriffe in dem Bürgerkriegsland. Die Huthi-Rebellen kontrollieren große Teile vor allem im Norden und Westen des Landes und kämpfen gegen Truppen und Verbündete von Präsident Rabbo Mansur Hadi. Immer wieder wurde der Militärkoalition in der Vergangenheit vorgeworfen, mit ihren Bombardements auch Zivilisten zu treffen.

dpa

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