Mehrere hundert Frauen beim „Schlampenmarsch“  in Frankfurt

Frankfurt. „Sag nein zu Gewalt gegen Frauen“ oder „Mein Rock hat nichts mit dir zu tun“: Diese und ähnliche Parolen waren am Samstag auf Plakaten von mehreren hundert Frauen beim „SlutWalk“ („Schlampenmarsch“) in Frankfurt zu lesen.

Die Teilnehmerinnen sprachen sich gegen sexuelle Gewalt und die Verharmlosung von Vergewaltigungen aus. Manche Frauen hatten sich aufreizende Netzstrümpfe, kurze Röcke und enge Oberteile angezogen, andere waren in Jeans und T-Shirt gekommen. In Einem aber waren sich alle einig: Frauen müssen die Freiheit haben, sich so zu kleiden, wie sie wollen.

Der „SlutWalk“ wurde auch vom Frankfurter Frauennotruf unterstützt. Durch den Marsch solle signalisiert werden, „dass Betroffene nicht selbst an sexuellen Übergriffen Schuld sind“, hieß es in einer Mitteilung. Die Polizei sprach von rund 250 Teilnehmern in Frankfurt, unter ihnen waren auch vereinzelt Männer.

Die Idee des „SlutWalks“ entstand vor wenigen Monaten in Toronto, nachdem ein Polizist Frauen bei einem Sicherheitstraining geraten hatte, sich nicht wie Schlampen zu kleiden. (dpa)

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