Mehrere Todesopfer bei Unfällen in Niedersachsen

Hannover. Mindestens vier Menschen sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen in Niedersachsen ums Leben gekommen. Bei Gieboldehausen (Kreis Göttingen) wurde eine 76 Jahre alte Autofahrerin am Samstag so schwer verletzt, dass sie am nächsten Tag im Krankenhaus starb.

Sie war Beifahrerin eines 78-Jährigen, der zwei auf der Straße stehende Wagen übersehen hatte. Drei Menschen wurden bei diesem Unfall leicht verletzt. Ein 83-Jähriger Radfahrer kam bei einem Unfall in Ostrhauderfehn im Kreis Leer ums Leben. Er war am Samstag mit seinem Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung aus seiner Grundstückseinfahrt auf die Straße gefahren und hatte dabei ein vorbekommmendes Auto übersehen. Der Senior wurde auf die Motorhaube geschleudert und starb noch an der Unfallstelle.

Ebenfalls am Samstag starb ein 15-Jähriger bei einem privaten Rennen auf einem Motocross-Parcours in Aumühle bei Wildeshausen im Kreis Oldenburg. Der Junge war mit seinem Motorrad von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Am Sonntag kam ein Motorradfahrer in der Nähe von Elze im Landkreis Hildesheim ums Leben. Ein Autofahrer wollte auf der Bundesstraße 3 nach links abbiegen und nahm dem Mann die Vorfahrt. Der 61-Jährige wurde zunächst wiederbelebt, starb aber noch auf dem Weg ins Krankenhaus. (dpa)

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