Mindestens 14 Verletzte

Mehrere Unfälle auf glatten Straßen in Hessen

Frankfurt. Laut Kalender hat der Winter noch nicht begonnen, doch auf der Straße sieht das anders aus: Am Dienstag wurden zahlreiche Glätteunfälle gezählt, auch Verletzte gab es. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 250.000 Euro.

Auf eisglatten Straßen in Hessen hat es von Montag auf Dienstag vielerorts gekracht, mindestens 14 Menschen wurden verletzt. Meist blieb es aber bei Blechschäden. Der Gesamtschaden wird nach einer ersten Bilanz der Polizei auf mindestens eine Viertelmillion Euro geschätzt.

Vor allem in Südhessen war es glatt. Auf einer Bundesstraße bei Erbach im Odenwald war bereits am späten Montagabend ein mit neuen Möbeln beladener Sattelzug umgekippt, dabei ging ein Teil Ladung zu Bruch. Der 25 Jahre alte Fahrer und sein Beifahrer (23) wurden leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro. Der aus dem pfälzischen Germersheim stammende Fahrer hatte bei einem Bremsversuch die Kontrolle über das Gespann verloren. Die Zugmaschine kippte nach links, der Anhänger nach rechts.

Artikel aktualisiert um 17.15 Uhr

In Mittelhessen nahm die Polizei 15 glättbedingte Unfälle auf. Meistens kamen die Wagen von der Straße ab, landeten in den Leitplanken oder im Graben. Auf der A45 kollidierten drei Autos. Insgesamt seien acht Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Den Gesamtschaden der Unfälle in Mittelhessen schätzen die Ordnungshüter auf rund 90.000 Euro.

Im Bereich der Polizei Offenbach krachte es rund 15 Mal, 3 Menschen wurden leicht verletzt. In der Wetterau erlitt eine 52 Jahre alte Frau schwere Verletzungen, als ihr Auto in Büdingen von der glatten Straße abkam und gegen eine Hauswand prallte. Nach Einschätzung der Polizei war die Frau vermutlich zu schnell unterwegs. Die Polizei zählte insgesamt vier Unfälle rund um Büdingen, wo in der Nacht zum Dienstag zusätzlich zum Glatteis dichter Nebel herrschte. Der Schaden betrug etwa 10.000 Euro. (lhe)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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