Mehrheit hält Asylbewerberzahlen für zu hoch

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Flüchtlinge nach ihrer Ankunft auf dem Hauptbahnhof in München. Mittlerweile hält die Mehrheit der Bürger die Zahl der Asylbewerber für zu hoch. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Berlin (dpa) - Der anhaltende Flüchtlingszustrom nach Deutschland lässt die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung laut einer Umfrage zusehends schwinden.

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov veröffentlichte die Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung, derzufolge 56 Prozent der Bundesbürger die Asylbewerberzahlen inzwischen für zu hoch halten. Mitte September hatten sich nur 46 Prozent der Befragten dieser Aussage angeschlossen. Umgekehrt sehen mittlerweile nur noch 19 Prozent der Umfrageteilnehmer Deutschland in der Lage, weitere Asylsuchende aufzunehmen (vorher 28 Prozent).

Auch die Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die mit Blick auf die hohe Zahl der Flüchtlinge sowie deren Aufnahme und Versorgung in Deutschland mehrfach gesagt hatte "Wir schaffen das", teilen demnach bloß noch 32 Prozent der Bundesbürger (43 Prozent bei der letzten Befragung Anfang September). Doppelt so viele sind inzwischen der gegenteiligen Meinung (vorher 51 Prozent).

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