Werraversalzung: Meinungen aus Oppositionstagen

Zu Oppositionszeiten sahen hessische Grüne eine Salzabwasser-Leitung, die nicht zur Küste, sondern nur zur Oberweser führt, deutlich kritisch. Hier ein paar Zitate.

Sigrid Erfurth (Neu-Eichenberg), stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für den Schutz der Werra im Oktober 2012: „Eine dauerhafte Entlastung der Werra und der Weser ist nur zu erreichen, wenn so rasch wie möglich eine Laugenfernleitung an die Nordsee für die nicht vermeidbaren Abwasseranteile und die Haldenabwässer gebaut wird.“

Thomas Ackermann, Kreisbeigeordneter im Landkreis Kassel und Grünenvertreter in der Regionalversammlung Nordhessen, im September 2012: „Es kann nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden, ein Abwasser, welches ich an anderer Stelle nicht mehr haben will, unverdünnt den Menschen an der Oberweser auf das Auge zu drücken. Dreck bleibt Dreck, ob ich ihn in die Kinzig, die Werra oder in die Weser einleite!“

Nicole Maisch (Kassel), einzige nordhessische Grüne im Bundestag im August 2013: „Eine Einleitung von Salzabwasser über eine Fernleitung in die Oberweser löst die Probleme nicht, sondern verlagert sie nur von der Werra an die Weser.“

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