UN: Ganze Familien in Hula hingerichtet

Beirut - Die meisten Opfer des Massakers im syrischen Hula sind aus nächster Nähe erschossen worden. Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge erklärte, ganze Familien seien in ihren Häusern getötet worden.

Zu diesem Schluss sei das UNHCR aufgrund von Angaben der UN-Beobachter und anderen Quellen gekommen. Danach starben weniger als 20 der 108 Opfer beim Artillerie-Beschuss der Region.

“Die meisten anderen Opfer wurden bei zwei getrennten Zwischenfällen gemeinsam hingerichtet“, sagte UNHCR-Sprecher Rupert Colville vor Journalisten in Genf. Augenzeugen hätten mit der Regierung verbündete Milizionäre der Schabiha für die Angriffe verantwortlich gemacht. Diese operierten häufig in Absprache mit den Regierungstruppen.

Bei dem Massaker kamen nach UN-Angaben am Freitag 108 Menschen ums Leben, darunter 49 Kinder und 34 Frauen.

dapd

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