Goodluck! Warum Merkel diesem Mann helfen will

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Angela Merkel und Nigerias Präsident Goodluck Jonathan.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt jeden Tag mehre Hilfegesuche. Hier erfahren Sie, warum sie dem ganz in Schwarz gekleideten Mann mit Hut unter die Arme greifen will.

Deutschland will die Zusammenarbeit mit Afrikas bevölkerungsreichstem Land Nigeria in den nächsten Jahren deutlich ausbauen. Das kündigten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der nigerianische Präsident Goodluck (englisch für: Viel Glück) Jonathan nach einem Treffen am Donnerstag in Berlin an. Merkel bot auch internationale Hilfe bei der Bekämpfung von islamistischen Terroristen an. “Wo immer wir hilfreich sein können, werden wir das tun.“

Jonathan nutzte den Besuch in Berlin dazu, um deutsche Investitionen zu werben. In Nigeria mit seinen mehr als 165 Millionen Einwohnern gebe es einen “riesigen Markt“. Zugleich versicherte er, die terroristische Gefahr unter Kontrolle zu bringen. “Die Regierung ist Herr der Lage“, versicherte der Präsident. Für Investitionen gebe es ein “sicheres Umfeld“. Nigeria leidet seit langem unter dem Terror von Islamisten, die ihre Basis im islamisch dominierten Norden haben.

Zudem sprachen sich Merkel und Jonathan für eine baldige Reform des UN-Sicherheitsrats aus. Sowohl Nigeria als auch Deutschland streben im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen eine ständige Mitgliedschaft an. Derzeit haben dort nur die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien auf Dauer einen Sitz.

dpa

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