Ermittlungen zum MH17-Absturz

Merkel und Co. drohen Russland mit weiteren Sanktionen

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Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande und der britische Premierminister David Cameron haben Russland mit einer Verschärfung der EU-Sanktionen gedroht.

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande und der britische Premierminister David Cameron haben Russland mit einer Verschärfung der EU-Sanktionen gedroht.

Der russische Präsident Wladimir Putin müsse umgehend Druck auf die prorussischen Separatisten in der Ostukraine ausüben, um den Ermittlern einen ungehinderten Zugang zur Absturzstelle von Flug MH17 zu gewährleisten, betonten der Élyséepalast und die britische Regierung nach Telefonaten am Sonntag.

Sollte Russland nicht „unverzüglich die nötigen Maßnahmen ergreifen“, werde dies beim EU-Außenministerrat am Dienstag Konsequenzen haben, hieß es in Paris weiter.

Die britische Regierung erklärte in London, Cameron habe am Morgen mit Merkel und Hollande gesprochen. „Bei beiden Anrufen ging es um zwei wichtige Fragen: Den Zugang zur Absturzstelle und die Haltung der EU zu Russland in Anbetracht der Tatsache, dass alles darauf hindeutet, dass die Rakete von prorussischen Separatisten abgeschossen wurde“, sagte ein Sprecher. „Sie waren sich alle einig, dass die EU ihre Haltung zu Russland überdenken muss und dass die Außenminister bereit sein sollen, weitete Sanktionen gegen Russland zu verhängen, wenn sie sich am Dienstag treffen.“

Ein Sprecher des Bundespresseamtes bestätigte lediglich, dass die Kanzlerin mit Cameron und Hollande telefoniert hat, konnte zu den Inhalten aber zunächst nicht Stellung nehmen.

Malaysia Airlines-Flugzeug abgestürzt - Bilder

Malaysia Airlines-Flug MH17 abgestürzt - Bilder

dpa

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