Merkel: "Es geht um Europa als Ganzes"

+
Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt zur Zusammenarbeit an

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der Euro-Schuldenkrise die Zusammengehörigkeit der europäischen Partner hervorgehoben.

 „Es geht hier nicht nur um ökonomische Fragen, sondern es geht um zutiefst politische Fragen und damit um die Zukunft Europas als Ganzes“, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten der Republik Moldau, Vlad Filat, am Mittwoch in der Hauptstadt Chisinau. Dies sei der Geist, in dem sie auch in die Gespräche mit Frankreichs Präsident François Hollande an diesem Donnerstag in Berlin gehe.

Gerade bei der gemeinsamen Währung sei die politische Integration aber noch nicht ausreichend, sagte Merkel. Mit Blick auf die Eurozone müsse es geschafft werden, „dass jeder Partner seine Verpflichtungen einhält“. Dies sei natürlich auch das Thema, wenn es um Griechenland gehe. „Was Europa braucht, um als Partner in der Welt ernst genommen zu werden, das ist Glaubwürdigkeit“.

Bei ihrem Treffen mit dem griechischen Premier Antonis Samaras am Freitag in Berlin werde es „keine Lösungen“ geben. Entscheidungen könnten erst getroffen werden, wenn der Bericht der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds vorliege.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.