Merkel besucht Hochwasseropfer

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, r) und Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, informierten sich auf der Baustelle der gesperrten ICE-Strecke bei Schönhausen (Sachsen-Anhalt). Durch das Hochwasser der Elbe ist die Eisenbahnstrecke dort noch immer nicht befahrbar.

Fischbeck - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Norden Sachsen-Anhalts den Opfern des Hochwassers rasche Hilfe zugesagt. Am Dienstag besuchte die Kanzlerin Hochwasseropfer.

Erstes Geld aus dem acht Milliarden Euro umfassenden Hilfsfonds von Bund und Ländern würden noch im August fließen, sagte Merkel am Dienstag bei einem Besuch im Elbeort Fischbeck bei Stendal. „Die Betroffenen können davon ausgehen“, versprach Merkel.

Die Kanzlerin erkundigte sich in Gesprächen mit Betroffenen nach dem Wiederaufbau in der besonders stark betroffenen Region. Dabei besichtigte sie auch die ICE-Trasse Hannover-Berlin, die zwischen Stendal und Rathenow aufgrund von Hochwasser-Schäden gesperrt ist. „Man sieht die Wucht der Natur“, sagte Merkel.

In Fischbeck war im Juni der Elbedeich gebrochen. Dadurch wurden riesige Landstriche überflutet. Der parteilose Bürgermeister von Fischbeck, Bodo Ladwig, forderte Hilfe beim Wiederaufbau und beim Deichbau. „Es kann nicht sein, dass ein armes Land wie Sachsen-Anhalt die schlechtesten Deiche hat“, sagte Ladwig.

dpa

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